Theater TKO Köln

Die neue Premiere des TKO Theaters


"Angst essen Seele auf" von Rainer Werner Fassbinder

am 11.09.20200 um 20 Uhr
weitere Termine 12.,25.,26. 09. und 27.,28.,29. 11. jeweils um 20 Uhr 

in Theater der Keller in der TanzFaktur

Siegburgerstr.233w 50679 Köln



Emmi (Deutsche) und Ali (Ausländer)verlieben sich ineinander. Den feindseligen Gefühlen ihres Umfelds zum Trotz beschließen sie, zu heiraten — und finden sich der ungebremsten Wucht von Vorurteilen ausgesetzt, denen sich auch ihre engsten Vertrauten anschließen …

Mit der Klarheit einer Fabel veranschaulicht „Angst essen Seele auf“ die Funktionsweisen eines hierarchischen Gesellschaftssystems. Gleichzeitig gelingt es Fassbinder, eindimensionale Figurenzeichnungen und gängige Klischees zugunsten vielschichtiger Protagonistenporträts aufzubrechen. Ein nach wie vor hochaktueller Stoff, der auch mehr als vierzig Jahre nach seiner Genese eindringlich die Entstehung und Auswirkung von Ausgrenzung illustriert, und zeigt uns, wie Privates politisch zu machen und somit auf der Ebene zwischenmenschlichen Verhaltens die Wirkungsweisen ganzer gesellschaftlicher Sozialgebilde zu veranschaulichen.

Regie, Dramaturgie: Nada Kokotovic

Kostüme: Joanna Rybacka

Es spielen: Nedjo Osman, Doris Plenert, Katharina Waldau, Klaus Nicola Holderbaum

Presse und Öffentlichkeitsarbeit: Iris Pinkepank

Foto : Jürgen Sickmeyer

Angst seele Seele auf



Das alte Repertoire


"Mit eigener Stimme", nach RomArchive Sammlung Dr. Karola Fings ("Voices of the Victims")

NS-Dokumentationszentrum Köln, Appelhoffplatz. 23-25.

am 20. und 21. November, um 19 Uhr

und

Kunsthaus Rhenania am 26.11. und 27. November um 20 Uhr

Weitere Termine 03. und 04. Dezember  sowie 24. und 25. Januar 2020



Regie, Dramaturgie: Nada Kokotovic

Raum Instalation: Asja Uritskaya

Kostüme: Joanna Rybacka

Es spielen: Nedjo Osman, Zeljka Basic, Katharina Waldau, Klaus Nicola Holderbaum, Tuong Phuong

Presse und Öffentlichkeitsarbeit: Iris Pinkepank

Gesprochen wird Deutsch, Romanes, Kroatisch, Serbisch, Wietnamesich

Foto susebee

Es geht um eine theatralische Version des Projektes: “Voices of the Victims“. Sie veranschaulicht die Bedeutung von Verfolgung und  Völkermord während der Jahre 1933 bis 1945 für Sinti und Roma in seiner europäischen Dimension.  In »Voices of the Victims« sammelte man aus zwanzig Ländern frühe Selbst-Zeugnisse von Sinti und Roma, die Opfer der NS-Verfolgung wurden: geheime Nachrichten, Gnadengesuche, Zeugenaussagen. Bis heute sind nur wenige solcher Zeugnisse bekannt und umso bedeutender, als sie eine Gegenerzählung zu dem von den Täterinnen und Tätern konstruiertem Bild darstellen.  Da die Minderheitengeschichte stets von Vorurteilen und Ausgrenzung begleitet war, bringt man auch die neuen Erkenntnisse der interdisziplinär angelegten

Antiziganismusforschung nahe.  Trotz seiner konzentrierten Form besticht das Werk durch eine sensibilisierte und problemorientierte Ausführung,  die einen idealen Einstieg in die Thematik und zugleich eine reflektierte Gesamtdarstellung zur Geschichte der Sinti und Roma bietet.



Theater TKO gastiert:


Das TKO Theater

spielt "Zigeunerschnitzel" am 12. September 2019 um 20 Uhr beim 2. Rroma Kultur- und Geschichtsfestival in Refugio, Lenaustr.2-4, Berlin


Das Theater TKO

spielt "Zigeunerschnitzel" beim FIAT Festival, Podgorica Montenegro, 14.09. um 19 Uhr


ZIGEUNERSCHNITZEL
Ein Doppelabend des Theater TKO
„Stecken, Stab und Stangl“ Elfriede Jelinek und "Katzenstreu“ Stefan Horvath

Regie, Dramaturgie: Nada Kokotovic

Bühne: Asja Uritskaya

Kostüme: Joanna Rybacka

Presse und Öffentlichkeitsarbeit: Iris Pinkepank

Es spielen: Katharina Waldau, Nedjo Osman, Zejhun Demirov
Gesprocen wird Deutsch und Romanes



Das alte Repertoire


Unschuld   von Dea Loher

Produktion des Theater TKO

Premiere: 20.September 2018, 20 Uhr
Weitere Termine: 23., 26. September, 10., 17. Oktober, 11., 14. November.

Regie, Bühne: Nada Kokotovic
Kostüme: Joanna Rybacka 
Presse: Ursula Rütten
Es spielen: Natalie Forester, Doris Plenert, Katharina Waldau, Klaus Nicola Holderbaum, Nedjo Osman, Tuong Phuong
Gesprochen wird Deutsch, Romanes, Vietnamesisch

In Dea Lohers Stück „Unschuld“ geht es um große Menschheitsfragen und kleine Alltäglichkeiten, um alles, was unser Leben so unerträglich schwer und sinnlos macht - aber auch um die leise Hoffnung, dass es doch einen Ausweg gibt, einen Weg zumindest oder ein Ziel.
Mangel an Liebe und Zuwendung, aus ganz unterschiedlichen Gründen, überfordert vom Hier und Jetzt, kaum Aussicht auf eine Wende zum Besseren – dieses Los verbindet die neun Protagonisten. Die Kunst der Autorin Dea Loher und der theatralischen Präsentation ist es, diese Einzelschicksale in Dialogen zusammenzuführen, damit das verzweifelte Allein(gelassen)sein dezent zu überwinden und letztlich doch ein Stück Hoffnung auf die Bühne //den Schauplatz// zurückzuholen.
Eine Stadt am Meer in Europa: Elisio und Fadoul sind illegale Immigranten, sie haben eine Frau ins Meer gehen sehen und ihr nicht geholfen. Absolut ist eine junge blinde Frau, die nackt tanzt im „Blauen Planeten“ für die Männer, die sie sehen können. Frau Habersatt bittet um Vergebung für Taten, die sie nicht begangen hat. Franz hat eine Aufgabe für sein Leben gefunden: er arbeitet in einem Bestattungsunternehmen, er versorgt die Toten. Seine Frau Rosa möchte ein Kind von ihm. Die Mutter von Rosa, Frau Zucker, hat Zucker und übergibt die Verantwortung für sich an Rosa und Franz: sie zieht bei ihnen ein. Ella, eine alternde Philosophin, hat ihre Bücher verbrannt und glaubt nur noch an die Unzuverlässigkeit der Welt.


Theater TKO

weitere Vorstellungen am 26 und 27 Februar im Theater der Keller

ZIGEUNERSCHNITZEL**
Ein Doppelabend des Theater TKO
„Stecken, Stab und Stangl“ Elfriede Jelinek und "Katzenstreu“ Stefan Horvath